Nach Sony-Rückzug: Microsoft Xbox übernimmt Kojima-Projekt PHYSINT
Neues vom Transfermarkt: Hideo Kojima wurde von Sony Interactive vor die Tür gesetzt – jetzt springt Microsoft Xbox als Publisher von PHYSINT ein. Die Zeiten der Diplomatie sind offenkundig vorbei. Nach drei Jahrzehnten, in denen kein Blatt Papier zwischen Sony und Hideo Kojima passte, redet die Entwicklerlegende Klartext: Mitte Juni hat der PlayStation-Konzern dem gemeinsamen […]
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Schultz: "Nie daran gedacht, dass meine Profikarriere enden könnte"
Nach dem Fast-Aufstieg mit Rot-Weiss Essen in die 2. Bundesliga war Michael Schultz den gesamten Sommer über vereinslos. Am Deadline Day fand der Ex-Kapitän von RWE mit dem SV Wehen Wiesbaden einen neuen Klub. Mit liga3-online.de spricht der Neuzugang des noch sieglosen Schlusslichts über die Monate ohne Verein, seinen späten Wechsel, den Saisonstart des SVWW und das kommende Match gegen Waldhof Mannheim am Sonntag. newsbetting.club
"Wäre mit RWE wohl in die 2. Bundesliga gegangen"
liga3-online.de: Erst am Deadline Day wechselten Sie zum SV Wehen Wiesbaden. Wie haben Sie das Transferfenster erlebt, Herr Schultz?
Michael Schultz: Es war eine aufregende Zeit mit Ups and Downs. Mit Rot-Weiss Essen war ich in der letzten Saison nah dran am Aufstieg und wäre wohl mit in die 2. Bundesliga gegangen. Es kam aber anders und am Ende trennten sich unsere Wege. Danach hat die Vereinssuche länger gedauert, was sicher auch mit der WM zu tun hatte. Es gab viele Gespräche, aber bis zum Deadline Day wurde es nie wirklich konkret.
Sie hatten also viele Optionen?
Ja, auch ein Wechsel in die Regionalliga stand im Raum. Aber dafür war ich noch nicht bereit. Beim SV Wehen Wiesbaden hat es schlussendlich perfekt gepasst, weil der Verein noch einen erfahrenen Spieler wie mich haben wollte. Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, im Sommer länger ohne Verein zu sein. Das Scouting hat sich verändert, und während es Ü30-Spieler immer schwerer haben, werden auch in der 3. Liga zunehmend mehr Spieler aus dem Ausland verpflichtet. Es sind immer noch viele gute Jungs auf der Suche. Auch liga3-online hat ja darüber berichtet. Wenn sich alle zusammenschließen würden, könnten sie gemeinsam eine komplette und konkurrenzfähige Drittligamannschaft bilden. (lacht)
Wie groß war die Sorge, am Ende ohne Verein dazustehen?
Sicher ist die Zeit ohne Klub nicht einfach und lässt dich mehr über deine Zukunft nachdenken. Umso wichtiger war es für mich, dass ich bei einigen Teams mittrainieren konnte, um mich fit zu halten. Ich habe nie daran gedacht, dass meine Profikarriere hier bereits enden könnte. Dennoch bin ich sehr dankbar, mit dem SV Wehen Wiesbaden jetzt einen neuen Verein gefunden zu haben.
Zuletzt waren Sie zwei Jahre bei Rot-Weiss Essen und führten den Verein als Kapitän beinahe zum Aufstieg. Was versprechen Sie sich jetzt von der Zeit bei Ihrem neuen Klub?
Der SV Wehen Wiesbaden ist ein ambitionierter Verein. Dass ich einige Jungs noch aus der gemeinsamen Zeit bei Viktoria Köln kenne, hat mir den Einstieg erleichtert. Ich bin mir sicher, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitragen kann. Trotzdem ist für mich aktuell jede Einheit mit dem Team sehr wichtig, um mich 100 Prozent einzufinden.
"Müssen langsam ins Punkten kommen"
Der Saisonstart des SVWW ging daneben. Mit zwei Punkten ist der SV Wehen Wiesbaden das einzige Team ohne Sieg. Wie bewerten Sie die ersten Saisonwochen?
Es fällt mir schwer, hier ein Urteil zu fällen, weil ich erst seit wenigen Tagen da bin und noch nicht gespielt habe. Ich denke aber, dass eine gewisse Findungsphase zum Saisonstart normal ist. Ich bin ja auch nicht der einzige Neue im Team.
Was stimmt Sie optimistisch, dass es bald bergauf geht – und die ersten Siege folgen?
Die Qualität ist auf jeden Fall da. Das habe ich nicht nur im Training, sondern auch zuletzt von der Bank aus beim 1:1 in Rostock gesehen. Dennoch müssen wir langsam ins Punkten kommen und aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Die anstehende Englische Woche könnte uns hier gelegen kommen.
Sie sind noch ohne Einsatz im Trikot des SVWW. Wann sehen wir Sie das erste Mal wieder auf dem Platz?
Ich traue mir trotz der kurzen Zeit, die ich erst hier bin, definitiv schon zu, zu spielen und der Mannschaft auf dem Platz zu helfen. Wenn mich unser Trainer braucht, bin ich da. Ich biete mich im Training bestmöglich an. Vielleicht ergeben sich bereits in der Englischen Woche Chancen.
Möglicherweise schon am Sonntag gegen Waldhof Mannheim. Der SV Waldhof schlitterte zuletzt in eine erste kleine Schwächephase. Was erwarten Sie für ein Match?
Der SV Waldhof wirkt bisher wie eine Wundertüte. Mit einem neuen Trainer aus dem Ausland und einigen starken Neuzugängen hatte Mannheim einen Top-Start mit überzeugenden Auftritten. Auch, wenn es zuletzt ein paar Rückschläge gab: Der SV Waldhof will hoch hinaus und ist ein unangenehmer Gegner, der es uns schwer machen wird.
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