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Stephan Jaeger nach 63er-Runde in Utah: „Ehrlich gesagt war das nichts Verrücktes“

Stephan Jaeger spielte bei der Bank of Utah Championship eine 63, acht unter Par, und gab sich danach betont nüchtern. Auf der Pressekonferenz sprach er über eine glückliche Szene an der 18, warum er sich auf diesem Platz wohlfühlt und was er nach den verpassten Playoffs von der Herbstsaison erwartet.

Für Stephan Jaeger war die 63 bei der Bank of Utah Championship eine starke Runde, aber kein Grund für große Worte. „Ehrlich gesagt war das nichts Verrücktes" („Honestly it was nothing crazy"), sagte Jaeger auf der Pressekonferenz über seine Runde acht unter Par. Er habe gut vom Tee geschlagen, einige Wedges nah an die Fahne gebracht und auf den Par-5-Löchern viele Birdies gespielt.

Glück an der 18

Nur eine Szene wollte Jaeger als kleinen Ausrutscher gelten lassen. „Auf der 18 hatte ich Glück. Ich habe den Ball in die Steine geschlagen, er kam wieder heraus, und am Ende stand ein Birdie", sagte Jaeger. Es sei der einzige Schlag gewesen, den er als Ausrutscher bezeichnen würde.

An diesem Tag rettete Jaeger sechs von sechs Löchern, auf denen er das Grün verfehlt hatte. Zweimal habe er danach recht lange Putts gelocht. Entscheidend sei etwas anderes gewesen: Er habe den Ball oft an guten Stellen liegen lassen. Auf diesem Platz könne man sich bei Fehlschlägen an der falschen Stelle schnell ins Abseits manövrieren. „Wenn ich die Grüns verfehlt habe, dann an der richtigen Stelle, und ich hatte einen ziemlich einfachen Chip", sagte Jaeger.

Ein Platz, der ihm liegt

In Utah fühlt sich Jaeger offensichtlich wohl. 2024 wurde er hier Zweiter, im vergangenen Jahr geteilter Elfter. Auf diesem Platz schlage jeder den Ball ungefähr an dieselbe Stelle, und von dort müsse man dann spielen. „Ich mag die Grüns. Ich habe sie gut gelesen, das hilft enorm", sagte Jaeger. Auch die Umgebung gefalle ihm, „und das sorgt natürlich auch dafür, dass man sich in der Woche gut fühlt".

Umstellungen nach den verpassten Playoffs

In der Herbstwertung des FedExCup lag Jaeger auf Rang 83. Für die Herbstsaison hat er vor allem ein Ziel: Spielpraxis. „Vor allem ein paar Wiederholungen, denke ich", sagte er. Nachdem er die Playoffs in diesem Jahr verpasst hatte, habe er einige Dinge umgestellt. Nun gehe es darum, diese Änderungen unter Wettkampfbedingungen zu festigen und dabei auch gute Ergebnisse zu sehen.

Mit seiner Leistung in Asheville war Jaeger halbwegs zufrieden. Er habe dort ordentlich gespielt, aber nicht gut genug geputtet. Die Tendenz stimme ihn trotzdem zuversichtlich. „Es ist gut zu sehen, dass sich einiges in die richtige Richtung entwickelt. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, im Herbst noch ein paar Turniere zu spielen", sagte Jaeger.

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